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USB/MIDI Controller

  • With built-in ZAQ Audio Zaquencer
  • 32 freely assignable multifunction rotary controls
  • Eight push encoders with dual functionality
  • 20 programmable buttons
  • 32-step sequencer with four tracks
  • Mono and polyphonic sequences are possible
  • Storage for up to 192 patterns
  • Two independent MIDI controls per track (Program Change, Aftertouch, Pitch Bend, CC)
  • OLED display with a multi-colour LED display
  • Four virtual encoder groups
  • USB bus-powered and class-compliant
  • Compatible with Apple iPad (camera adapter required)
  • Dimensions (W x D x H): 306 x 239 x 56 mm
  • Weight: 1.68 kg

Connectors:

  • MIDI In + 2x MIDI Out / 1x MIDI Thru
  • 4x CV/Gate output: 3.5 mm mini jack
  • Sync input and output: 3.5 mm mini jack
  • Two freely assignable footswitch inputs 6.3 mm jack
  • 2x USB-C (power supply / data transfer)
  • Available since September 2026
  • Item number 649307
  • Sales Unit 1 piece(s)
  • Audio Player Functions No
  • Storage Medium USB to Host
  • Video Out No
  • Arranger Function No
  • USB Yes
  • 5-pole DIN MIDI Yes
  • Fader 0
  • Rotary Encoders 32
  • Footswitch connection Yes
  • Additional Features ZAQ Audio Zaquencer
175 €
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Geht jetzt sehr in die richtige RIchtung
royvB 25.09.2026
Da ich in meinen letzten Bewertungen ordentlich auf die Kiste eingedroschen habe, schulde ich ein Update - nachdem der Support von Behringer nun endlich Software und Manual bereitstellt.

Vorweg zur Info: Falls der BCR32 unter Windows 11 mit „USB-Audiogerät – Code 10 / STATUS_DEVICE_DATA_ERROR“ erscheint: Ursache ist offenbar das Windows-Update KB5124008.
KB5124008 bzw. darauf aufbauende September-Updates deinstallieren und Windows neu starten.
Danach wurde der BCR32 bei mir sofort korrekt erkannt – das Gerät selbst war nicht defekt.

Hardware und Verarbeitung

Die Anmutung ist insgesamt hochwertig. Das Gerät ist schwer, massiv und nimmt ordentlich Platz auf dem Schreibtisch ein. Angesichts der 32 Encoder finde ich die Größe aber durchaus angemessen – wäre das Gehäuse deutlich kleiner, würde die Bedienung vermutlich schnell fummelig werden.

Nicht ganz so gut gefällt mir die Rasterung der Encoder. Außerdem scheinen sie lediglich auf der Platine befestigt zu sein und haben dadurch etwas Spiel. Andererseits leben alte BCR2000 trotz jahrelanger Nutzung immer noch, weshalb ich das momentan eher als theoretisches Langzeitproblem sehe.

Positive Weiterentwicklung vom BCR2000: Endlich besitzen nicht nur die acht Encoder der oberen Reihe zusätzlich eine Push-Funktion. Alle Encoder können zusätzlich mit Push konfiguriert werden.

Das Display ist klein, schafft es aber erstaunlich gut, die wichtigsten Werte und Informationen darzustellen. Die Zeiten der alten 7-Segment-Anzeigen sind zum Glück vorbei.

Controller-Funktion

Ich besitze bereits mehrere Hardware-Sequenzer und brauche die Sequencer-Funktion des BCR32 nicht. Deshalb bezieht sich meine Bewertung hauptsächlich auf den Einsatz als MIDI-Controller.

Und hier merkt man leider deutlich, dass wir noch ganz am Anfang des Lebenszyklus dieses Gerätes stehen:

Mit einem Blick ins Handbuch gelingt die Programmierung der Encoder inzwischen problemlos, und auch das dauerhafte Speichern der Einstellungen funktioniert. Ohne fertige DAW-Integrationen bleibt der BCR32 zunächst allerdings ein sehr generischer MIDI-Controller mit 32 Encodern und zahlreichen frei belegbaren Tastern.

CC und NRPN – die beiden für mich wichtigsten MIDI-Datentypen – werden unterstützt. Zusätzlich gibt es MIDI-Learn und zahlreiche Speicherplätze für eigene Controller-Setups.

Was derzeit noch fehlt, ist eine vernünftige Integration in die DAW. Das Zurücksenden von Parameteränderungen aus der DAW an den BCR32, sodass sich beispielsweise der LED-Ring eines Encoders automatisch aktualisiert, funktioniert zumindest bei mir in Bitwig nicht einfach „out of the box“. Dafür benötigt man derzeit offenbar ein entsprechendes Controller-Script bzw. eine passende DAW-Integration.

Bleibt zu hoffen, dass Behringer oder enthusiastische Nutzer hier schnell fertige Lösungen für die gängigen DAWs bereitstellen. Gerade mit funktionierendem bidirektionalem Feedback dürfte der BCR32 erheblich gewinnen.

Mein größter Kritikpunkt: die Encoder-Auflösung

Den derzeitigen Einstellbereich bzw. die Übersetzung der Encoder finde ich derzeit mehr als bescheiden.

Um einen normalen MIDI-CC-Wertebereich von 0 bis 127 vollständig zu durchfahren, muss man teilweise ordentlich kurbeln und den Encoder mehrfach drehen. Genau das möchte ich bei einem Hardware-Controller eigentlich nicht.

Für mich wäre ideal:

Eine volle Umdrehung = einmal durch den kompletten Wertebereich.

Ob sich das aufgrund der Rasterung technisch nicht sinnvoll umsetzen lässt oder ob Behringer hier noch per Firmware nachbessern kann, weiß ich nicht. Für meinen Einsatzzweck ist das aktuell jedenfalls der größte Kritikpunkt – und möglicherweise der einzige echte Showstopper.

Fazit

Bei aller berechtigten Kritik an der ausgesprochen holprigen Einführung des BCR32 bin ich von dem Gerät – insbesondere angesichts des Preises – inzwischen ziemlich angetan.

Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich ihn eher als Hardware-Sequenzer mit umfangreicher Controller-Funktion bezeichnen als als vollständig ausgereifte DAW-Control-Surface.

Das Potenzial ist allerdings enorm. Wenn Behringer Firmware und Software weiterentwickelt und gleichzeitig eine aktive Community entsteht, kann ich mir kaum ausmalen, was mit dem BCR32 in ein oder zwei Jahren möglich sein könnte.

Schon die Möglichkeit, bei der Einrichtung eine eigene Device-ID zu vergeben, macht das Ganze interessant. Ich könnte mir durchaus vorstellen, irgendwann mehrere BCR32 nebeneinanderzustellen und damit wichtige Parameter meiner Hardware und Software direkt von den Synthie-Racks aus zugänglich zu machen.

Kurz gesagt: Noch nicht fertig – aber inzwischen sehr vielversprechend.
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Unfertig, billig, schlecht
Butziolm 27.09.2026
Der BCR32 ist dem Grunde nach sicher ein mächtiger Controller, aber...

1. Es gibt keine Bedienungsanleitung, folglich muss man sich intuitiv durch das Gerät arbeiten. Dies hat irgendwann Grenzen. Bei mir war das relativ früh der Fall, als ich ein Pattern speichern wollte. Wie das geht? Ich weiß es nicht. Dazu gibt es ja eine Bedienungsanleitung. Der QR-Code auf der Verpackung führt allerdings in digitale Nichts. Auch auf der Behringer-Website ist nichts zu finden, keine Bedienungsanleitung, ja nicht einmal das Produkt an sich! Der KI-Chatbot beim "Support" hat, wer hätte es gedacht - ebenfalls keine Hilfe geben können. Ich habe nun ein "Ticket", mehr ist bisher noch nicht geschehen. Wenn eine Antwort je eintreffen sollte, ist der BCR32 entweder längst zurückgeschickt oder kaputt.

2. Die Taster sind von guter Qualität, das Gehäuse scheint ebenfalls in Ordnung. Das Kernstück allerdings, die 32 Encoder, sind derart wackelig (sie lassen sichetwa 1,5mm in jede Richtung bewegen), dass ich ihnen nur eine Lebensdauer von wenigen Wochen attestieren würde. Es dürfte nicht lange dauern, bis die ersten Regler ausfallen. Absolut inakzeptable Qualität.

Also, was soll ich mit einem Gerät, das sich mangels Bedienungsanleitung nur an der Oberfläche bedienen lässt und dessen Verarbeitung derart schlecht ist?

Ich hatte vor einiger Zeit den Behringer JN 80 hier. Eine Anleitung gab es zwar, aber die Tastatur war teilweise defekt und nicht differenziert spielbar. Beim BM-14M ist der Poti/Schalter für die Delay-Time gebrochen, da das Plastik von mangelnder Qualität ist und dem Drehwiderstand nicht standhalten konnte.

Ich erinnere mich an Zeiten, so etwa vor 20 Jahren, da war klar: Behringer Produkte sind billig, und das merkt man auch, weil die Qualität nicht stimmt. Auf der anderen Seite konnten sich viele Leute eben mal ein 16-Kanal Mischpult oder einen Satz Mikrofone leisten, was ihnen bei den etablierten Marken nicht möglich gewesen wäre. Equipment for the people. Von diesem Ruf hat sich Behringer in den letzten Jahren dank einiger durchaus hochwertigerer Produkte gut befreien können. Nun allerdings geht es wieder in die alte Richtung zurück. Billig und von schlechter Qualität. Ob das der Weg in die Zukunft ist? Vielleicht will Behringer zuviel in zu kurzer Zeit, vielleicht geht es auch darum, möglichst viel Konkurrenz vom Markt zu drängen. In jedem Falle nehme ich zukünftig von Behringer-Produkten lieber Abstand!
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Daft Punk's Controller ist zurück! Und wie!
Hendrik! 24.09.2026
Absolut unglaublich.... was Behringer da auf die Beine gestellt hat. Das Gerät sieht in echt absolut Premium aus. Es fühlt sich einfach nur gut, wertig und professionell an. Ich muss sagen, dass es eines der ansprechendsten Controller ist, welches ich je gesehen und/oder bedient habe. Der Preis dafür erscheint mir einfach nur surreal. Wie ist das nur möglich?
Allerdings gibt's auch ein Wermutstropfen: unter Verwendung eines AMD AM5-Mainboards gibt's Probleme mit dem USB-Audio. Dort funktioniert die Verbindung nicht. Ob davon alle AMD Boards betroffen sind weiß ich nicht. Mit Intel-Boards gibt's keine Probleme!
Ob das gefixt wird? Wer weiß...
Der Behringer BCR32 wird für lange Zeit ein totaler "Renner" sein und allein die Lieferzeit wird die Verkäufe begrenzen. Ich kann dieses Gerät nur wärmsten empfehlen.
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Bis jetzt ohne Funktion
mki 25.09.2026
Hardware fühlt sich gut an, leider ist anscheinend die Software noch vollkommen unbrauchbar und die bedienungsanleitung fehlt ebenfalls noch. Hoffe, es handelt sich nur um Tage...
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